[{"type":"heading","level":2,"text":"Ein Glanz, der Gegner einschüchtern sollte"},{"type":"paragraph","text":"Die Athleten der antiken Olympischen Spiele trugen keine Rüstungen. Sie trugen keine Trikots, keine Farben, keine Logos. Sie trugen nur eines: eine Schicht glänzendes Olivenöl. Bevor sie in die Arena traten, rieben sie ihren Körper sorgfältig mit feinem Öl ein. Doch das war nicht nur Pflege – es war Taktik. Das Öl ließ die Muskeln definierter erscheinen, verstärkte das Licht der Sonne auf der Haut und verlieh den Athleten eine fast übernatürliche Ausstrahlung. Für die Zuschauer war es beeindruckend. Für die Gegner war es einschüchternd."},{"type":"heading","level":2,"text":"Mehr als Eitelkeit: ein Ritual mit Bedeutung"},{"type":"paragraph","text":"Für die Griechen war Olivenöl ein heiliges Produkt – Symbol für: - Reinheit - Kraft - Sieg - göttlichen Schutz Sich damit einzureiben war ein rituelles Bad, fast wie ein Gebet vor dem Wettkampf. Ein Sportler, der glänzte, zeigte, dass er vorbereitet, gesalbt und geistig fokussiert war."},{"type":"heading","level":2,"text":"Der letzte Schritt: Die Strigile"},{"type":"paragraph","text":"Nach dem Wettkampf kam…